Verbunden

Pēteris Vasks gibt zum Jubiläum den Ton an
© Interlude

Vom 19. bis 22. März 2026 feiert die Loisiarte ihr 20-jähriges Bestehen in der Weinerlebniswelt Langenlois. Unter dem Motto „Connected“ widmet sich das Festival den sichtbaren und unsichtbaren Verbindungen zwischen Menschen, Musik, Literatur und Generationen. Die Jubiläums-Ausgabe der Loisiarte stellt Werke von Pēteris Vasks und Antonín Dvořák auf den Spielplan. Auch singt der Arnold Schoenberg Chor, der die Loisiarte seit vielen Jahren begleitet, erstmals ein Werk von Dvořák. Im Rahmen der Literaturschiene lesen Julia Stemberger, Markus Mayer sowie Joseph Lorenz aus Werken von Regīna Ezera, Eduard von Keyserling, Olga Tokarczuk sowie von Johanna Mahaff.

Seit zwei Jahrzehnten prägt die Loisiarte ein Konzept, das in der Festivallandschaft einzigartig ist: vier Tage, vier Konzerte, die einander durchdringen und gemeinsam einen Bogen spannen.

Jubiläumsprogramm: Vasks und Dvořák

Aus Pēteris Vasks Oeuvre hat Altenburger Kompositionen für Klavier solo, ein Klavierquartett und ein Werk für Violine, Violoncello und gemischten Chor ausgewählt.

Und eine Premiere: Der Arnold Schoenberg Chor, der die Loisiarte seit vielen Jahren begleitet, singt erstmals ein Werk von Dvořák.

Dvořáks festliches Streichsextett setzt den schwungvollen Auftakt für 20 Jahre Loisiarte, im Laufe der Woche werden auch Werke für Violoncello und Klavier sowie ein Klavierquartett von Antonin Dvorak zu hören sein.

Christian Altenburger mit Ensemble
© Robert Herbst

Eindringliche Klangsprache

Der lettische Komponist Pēteris Vasks gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen Musik. Seine Werke zeichnen sich durch große emotionale Tiefe, eine klare Ausdruckskraft und eine eindringliche Klangsprache aus.

Vasks widmet sich in seiner Musik immer wieder existenziellen Themen wie Hoffnung, Vergänglichkeit und dem Verhältnis des Menschen zur Natur. Dabei entstehen Klangwelten, die berühren, nachdenklich machen und lange nachhallen.

Generationen verbinden


Das Motto „Connected“ lebt die Loisiarte auch im Blick nach vorne. Junge Musiker: innen präsentieren sich in der Matinee am Sonntagvormittag – als Teil einer neuen Generation, die die Zukunft der Musik mitgestalten wird.

Der Arnold Schoenberg Chor: langjähriger Begleiter
© Robert Herbst

Ort der Nähe

Mit der Ausgabe 2026 wird sichtbar, was die Loisiarte seit 20 Jahren trägt: Verbindung, Austausch und Offenheit. Kein Festival der großen Gesten, sondern ein Ort der Nähe – zur Musik, zu den Texten und zueinander.

Zwanzig verbundene Jahre


Die Loisiarte hat sich seit ihrer Gründung 2006 zu einem der meist beachteten Festivals mit zeitgenössischer Musik und Literatur in Ostösterreich entwickelt.

Unter der künstlerischen Leitung von Christian Altenburger konnten in den vergangen Jahren wichtige Komponistenpersönlichkeiten vorgestellt werden.
Unter ihnen Manuela Kerer, Friedrich Cerha, Werner Pirchner, Gerd Kühr, Kurt Schwertsik, Helmut Schmidinger und Christian Muthspiel.