Freie Szene

KULTURTALK - ERSTE AUSGABE

Der erste Kulturtalk fand am 9. April statt und widmete sich der freien Szene. Simon Hajós sprach dazu mit der Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit Ulrike Kuner und der Choreografin Sara Lanner.

Thematisiert wurde unter anderem:

Ausblick

Welche finanziellen Herausforderungen kommen auf die freie Szene 2026 zu.

Rückblick

Wie weit hat sich das Fair Pay Modell bisher bewährt.
Wie hat sich die freie Szene in den letzten 20 Jahren verändert.

Ulrike Kuner, Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit © David Payr

Ulrike Kuner

Ulrike Kuner ist seit 2017 Geschäftsführerin der IG Freie Theaterarbeit. Sie studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Wien ab.

Seit dem Jahr 2000 befasst sie sich schwerpunktmäßig mit EU Förderungen, der Entwicklung von Projekten in den verschiedensten Kultur-Förderprogrammen.

Für das Tanzquartier Wien war Ulrike Kuner für „IDEE – Initiatives in dance through European Exchange“ zuständig.

Seit 2009 war sie Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros am Tanzquartier Wien und u. a. für INTPA, das Internationale Netz für Tanz und Performance Austria, verantwortlich.

Parallel dazu entwickelte und managte sie „modul-dance“ (2010-2014), ein EU gefördertes Projekt mit 22 Partner-Tanzhäusern aus 16 Ländern.

Seit 2014 bekleidet sie außerdem die strategische Position des ‚Project Supervisor‘ für EDN – European Dancehouse Network.

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Sichtbar

Welche Infrastrukturen sind vorhanden, um international sichtbar zu werden.
Oder auch die Fragestellung: Was tun, wenn man eine Förderung hat, aber keinen Spielort?

Nach dem Talk brachten noch Festivalleiter Georg Steker von den MUSIKTHEATERTAGEN WIEN, der Regisseur Sarantos Georgios Zervoulakos sowie Kosmos Theater Leiterin Veronika Steinböck wertvolle Beiträge in die Diskussion ein.

Sara Lanner, Choreografin & Tänzerin 
© Christine Ebenthal

Sara Lanner

Sara Lanner ist Tänzerin, Choreografin und performative Künstlerin in den Bereichen Tanz und bildende Kunst. In ihrer Arbeit thematisiert sie den Körper in Bezug zu dessen Kontext sowie dessen Sein als soziale Choreografie und Skulptur. Ihre Kunstwerke finden auf Bühnen, in Ausstellungsräumen, im öffentlichen Raum oder in Off-Spaces statt.

Ihre künstlerische Arbeit wurde mit dem H13 Niederoesterreich für Performance sowie dem Ö1 Pulikumspreis im Rahmen der Ö1 Talentebörse im Leopold Museum Wien ausgezeichnet.

Ihre Arbeiten zeigt sie u.a. bei ImPulsTanz, im brut, TQW, WUK als auch im Leopold Museum oder dem Volkskundemuseum. International war Lanner vertreten u.a. bei dem International Performance Art Festival in China, dem NAKT Festival in Hamburg oder bei dem CO-Festival Lokomotiva in Skopje.

Außerdem unterrichtet Sara u.a. am USI-Wien, Amadeus International School und der HFBK/Hochschule für bildende Künste Hamburg.

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Simon Hajós, Gründer der Kulturproduktion
© Stefan Fürtbauer

Simon Hajós

Simon Hajós hat 2013 die Kulturproduktion gegründet, um Institutionen und Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur und Innovation in ihren Kommunikations- und Organisationsprozessen zu begleiten.

Er hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Soziologie, Philosophie und Theaterwissenschaft an der Universität Wien studiert. Darauf hat Simon für die Agentur Trimedia (heute Grayling) gearbeitet sowie für Welldone, eine Agentur für Gesundheitskommunikation.

2006 ist Simon in den Kulturbereich gegangen und hat dort anfangs für die Company DANS.KIAS das Company-Management übernommen. Mit der Zeit auch für andere Künstler:innen und Companies gearbeitet.

2010 hat Simon den Universitätslehrgang für Kultur und Organisation am Institut für Kulturkonzepte abgeschlossen. Und 2012 den Diplomlehrgang zum systemischen Coach für Sozial- und Wirtschaftskompetenz absolviert. Und 2013 die Kulturproduktion gegründet.

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