Lustig

© Julia Braunegger

Das Schubert Theater startet zu seinem 20-jährigen Jubiläum mit einer ganz besonderen Geschichte in die neue Spielzeit. Mit “Die (fast) wahre Geschichte des Viktor Lustig” - und damit dem Regie-Debüt von Manuela Linshalm - kommt ein Figurenspiel zur Uraufführung über einen der faszinierendsten Hochstapler des 20. Jahrhunderts. In diesem rasanten Puppen-Solo trifft Charme auf Schwindel, Schmäh auf Betrug und ein Blender auf eine Welt, die unbedingt auf ihn hereinfallen wollte.

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Viktor Lustig war ein kriminelles Genie –  Trickbetrüger und Hochstapler, ein Gesicht mit 47 Namen.

Geboren am 4. Jänner 1890 in Arnau, Königreich Böhmen und verstorben am 11. März 1947 in Springfield, Missouri, trieb der selbsternannte Graf über Jahrzehnte hinweg sein Unwesen quer durch die Welt.

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Er verkaufte vermeintliche Gelddruck-Maschinen, täuschte sichere Tipps bei Pferderennen vor, ergaunerte 1000 Dollar vom damals gefürchtetsten Gangster der USA, Al Capone.

Sein Meisterstück: er verkaufte mit seiner Menschenkenntnis und seinem aristokratischen Auftreten 1925 den Eiffelturm für 100.000 Francs an einen Stahlhändler.

Sein Ende fand Viktor Lustig recht bescheiden nach zehn Jahren im Gefängnis von Alcatraz. Er starb an einer Lungenentzündung.