Weltreise

Fehringer's Kalte Küche © Ina Holzknecht

Der Trompeter, Flügelhornist Benedikt Fehringer legt mit seiner Band Fehringer’s Kalte Küche sein Debut-Album „Griaßkoch und Kaviar" vor.
Fehringer spielte bereits mit Größen wie Ina Regen, Conchita Wurst oder John Miles zusammen. Nun bringt er mit seiner Band Fehringer’s Kalte Küche das Debüt-Album “Griaßkoch und Kaviar” heraus. Das Release-Konzert dazu findet am 7. Oktober in Wien in der Sargfabrik statt. Fehringer macht sich mit seinem Album-Erstling auf eine kulinarische Weltreise und erkundet musikalisch regionale Köstlichkeiten aus verschiedenen Weltgegenden. In seinen acht Kompositionen spannt Fehringer einen stilistischen Bogen von Volksmusik, Pop, Jazz, französischem Chanson, Klezmer, Latin bis zu irischer Fiddle-Musik. Seine sechs-köpfige Band spielt dazu Trompete, Flügelhorn, Violine, Akkordeon, Gitarre, Kontrabass und Perkussion.

Fehringer's Kalte Küche © Ina Holzknecht

Als Musiker, der sowohl Pop/Jazzmusik als auch Klassik studiert hat, spielt, komponiert und verwebt Benedikt Fehringer verschiedene Musikrichtungen ganz natürlich miteinander.

Heute Konzert mit einem Popsänger, morgen Beethoven im Konzerthaus und übermorgen ein Auftritt mit einer Bigband. Gerade diese Vielfalt und Abwechslung macht für Fehringer den Reiz am Beruf des Musikers aus.

„Griaßkoch und Kaviar": eine musikalische Weltreise

Nun bringt der vielseitige Musiker mit seiner Band “Fehringer’s Kalte Küche” sein Debüt-Album „Griaßkoch und Kaviar" heraus. 
Der Album-Titel verbindet Musik aus verschiedenen Ländern mit kulinarischem Hörgenuss.

Chanson, Klezmer, Latin sowie der irischen Fiddle-Musik und kreiert daraus neue Kompositionen.

Fehringer selbst spielt Trompete und Flügelhorn, Antonia Moschén Violine, Thomas Zahel Akkordeon, Elias Zahraddnik Gitarre, Alexander Putz Kontrabass und Teresa Müllner Schlagzeug sowie Perkussion.

Benedikt Fehringer © Ina Holzknecht

In “Single Malt” etwa geht es über die Highlands mit irischer Fiddle Musik.

“Empanadas Pentagonales” beschreibt Fehringer als einen Tanz voll Leidenschaft und Schmerz. “Kaviar und Champagner” versetzt uns in die goldenen 20-er Jahre mit Swingmusik, in eine Zeit der Ekstase. Freiheit, Eleganz und Dekadenz.

Für “Jausn auf da Oim” hatte Fehringer zuerst eine Walzermelodie im Ohr, die er mit einem Jazzwaltz oder einem modernen Groove unterlegen wollte. Im Endeffekt ist der Track “klassischer” geworden als gedacht. Er fügt sich aber perfekt in das Gesamtgefüge ein. Und macht Fehringers Verbundenheit mit seinem Heimatort hörbar.

“Papaya” führt auf eine Reise vom Balkan bis nach Spanien durch den Mittelmeerraum. Die Melodie der süßen, tropischen Frucht gepaart mit den Klängen einer fernen Flamenco-Gitarre.

Ein energetischer Rhythmus, der ein sich ständig repetierendes „Papaya!“ vor sich hertreibt und seinem feurigen Temperament freien Lauf lässt.

In “Saudade do As(s)ado” zieht die Sehnsucht nach der Ferne und der Duft von „Asado“ am Feuer auf. Die träumerische Erinnerung an einen Strand in Rio de Janeiro, an dem alle Sorgen verschwinden und der Weltschmerz ganz leicht wird. Saudade do Assado, die Sehnsucht nach dem Braten. Dazu bringt Fehringer Rumba mit leichtem Tango und Samba zum Einsatz.

“Cuba Libre” vertont das kubanische Lebensgefühl mit einem schnellen Mambo-Groove und Songo-Elementen unterlegt von einem treibenden Bass-Riff. Und feiert das Nationalgetränk der karibischen Insel.

“Griaßkoch von da Mama” hat Fehringer als letzten Track kurz vor der Aufnahme des Albums geschrieben. Die Idee war, eine sehr schöne Kindheitserinnerung zu vertonen und so auch etwas  Kulinarisches und Persönliches aus seiner Vergangenheit ins Album einfließen zu lassen.